03.12.2014 - Autor: Hannah Weller

Herbstival 2014 - „Auch wenn ich wüsste, dass der Michelsberg schliessen muss ...

SBKler stellen sich vor

Interview mit "Radieschenfieber"

Bei diesem Gruppenbild sind (erstmals!) auch die Aidlinger Schwester mit abgelichtet

Wehmütiger Moment: Christian Günzel pflanzt unser Abschiedsbäumchen

… würde ich dort heute noch eine Felsenbirne pflanzen!"

So oder so ähnlich könnte man das Luther-Zitat vielleicht auf die aktuelle Situation rund um den Michelsberg der Aidlinger Schwestern übertragen. Aufgrund der ungewissen Zukunft des Michelsbergs waren wir dort dieses Jahr leider zum letzten Mal zu Gast. Beim Pflanzen eines Hoffnungsbäumchens konnten wir uns so mit einem kleinen Zeichen verabschieden.

Nicht nur dieser Abschied zeigte uns, wie „Upside down“, wie verrückt unser Leben doch manchmal ist. Vielleicht ist mir auch aufgrund des diesjährigen Mottos ganz neu aufgefallen, von welchen Gegensätzen der Landesschülerkongress geprägt ist:

  • Wild und laut feiern vs. Taizélieder singen bei Kerzenschein
  • Wachwerden mit Bibel und Kaffee vs. Joggingmorgenlob
  • "Sex und Glaube" vs. Thema Nahostkonflikt
  • Herausfordernde Bibelarbeiten vs. gechillte Massageworkshops

Ein besonderes Highlight war der Special Guest Abend mit Matthias Jungermann alias „Radieschenfieber", der unter anderem mit Obst und Meterstab biblische Geschichten erzählte. Diese völlig verrückten Ideen, sein unglaublicher Humor und der Mix aus Tiefsinn und Unsinn sind nicht nur ein Sinnbild für die typische „Herbstivalmischung" sondern sicher auch absolut passend für das diesjährige Motto!

Ganz verrückt waren auf dem Herbstival auch Ideen wie der „Upside Down – Automat“, aus dem die Teilnehmer Ideen für verrückte Aktionen ziehen und diese auch gleich umsetzen konnten. Es gab unter anderem außerdem den Versuch, Lieder rückwärts zu singen oder chinesische Begrüßungen.

Für viele der über 80 Teilnehmer war das Herbstival nicht nur eine Möglichkeit der Änderung ihrer Blickweise auf das Christsein im Schulalltag sondern auch eine Chance, um aufzutanken, Ideen für die SBK-Arbeit auszutauschen und sich zu vernetzen. Wer meint, dass die Herbstival-Teilnehmer nur in der Schule engagiert sind, täuscht sich: Schon am zweiten Tag spielten die ersten Schüler in der Band und organisierten zusätzliche Thementreffs! Für viele Teilnehmer und Mitarbeiter war das Herbstival auch dieses Jahr wieder eine Chance, um sich selbst auszuprobieren. Verrückt, welche Talente wie zum Beispiel Tanzen oder Poetry Slammen dabei ans Tageslicht kamen!

Paulus, der in seinem Leben eine sehr bedeutende „Upside Down“-Wende erlebte, und vor allem sein Philipperbrief waren während der vier Tage wie ein roter Faden durch das vielfältige und manchmal auch etwas verrückte Programm.

Wir sind alle schon gespannt auf das nächste Herbstival, das 2015 erstmals im Freizeitzentrum auf dem Sechselberg bei Backnang stattfinden wird. Auch dort werden wir wieder diese himmlische Atmosphäre spüren dürfen, denn Gott ist da, wo Menschen leben!

Übrigens: Parallel zum Herbstival fand dieses Jahr erstmalig eine zweite Veranstaltung statt: Einige ehemalige Herbstival – bzw. Michelsbergmitarbeiter und inzwischen frisch gebackene Eltern versammelten sich samt Nachwuchs in Bad Urach zum so genannten „Herbstivälchen“.

Weitere Infos: www.herbstival.de

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