21.11.2013 - Autor: 

Mittendrin!

O-Töne einer Teilnehmerin der Info-Tagung Theologiestudium

 

 

„Mittendrin!“ – mit diesem Wort endet der Werbefilm der evangelischen Landeskirche, der uns Theologieinteressierten im Rahmen der „Info-Tagung Theologiestudium“ im Stift Lust auf den Pfarrberuf machen möchte. Und mindestens genauso passend ist dieser Begriff für die drei tollen Tage, die ich gemeinsam mit rund 50 Schülerinnnen und Schülern verbringen konnte, um mehr über das Studium und die damit verbundenen Berufsperspektiven zu erfahren.

Mitten hineingeführt hat uns die Tagung am Samstag in das Studium. Gespräche mit Studenten beim gemeinsamen Mittagessen im Speiseraum haben es real für uns werden lassen, in ihr Leben haben sie uns mitgenommen und ihre Zimmer bei Tee und Keksen für uns geöffnet. Mir ist klarer geworden, dass Theologie keine frei im Raum schwebende Glaubenslehre ist, sondern eine Wissenschaft, der erlernbare Werkzeuge zur Verfügung stehen. Das hat mir manchen Zweifel genommen.

Mitten im wunderschönen Tübingen steht das Stift und so bot sich uns am Samstagabend die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden oder den Abend einfach gemütlich im Kino oder einer Kneipe ausklingen zu lassen. Noch fremd waren wir Teilnehmer uns zu Beginn des Tages gewesen, und dann ging es doch so schnell, dass wir vertraut beieinander saßen.

Mitten im Beruf standen die Theologen, die uns am nächsten Tag nach einem Besuch im Bengelhaus von ihren Erfahrungen berichteten und uns Rede und Antwort standen. Vom klassischen Pfarrer reichte die Bandbreite über die Lehrerin und den Klinikseelsorger bis hin zum Diakon. Ein Satz ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: „Das Pfarramt lebt von der Freude an Sprache und Sprechen.“ Der Sprache als dem geschriebenen Wort, das verstanden und formuliert werden will, und dem Sprechen als dem Medium der Kommunikation bzw. andersherum dem Hören und Verstehen dessen, war mir gesagt wurde. In dem Wissen darum, dass uns ähnliche Fragen und Wünsche durch den Kopf gehen, feierten wir am Abend eine kleine Andacht.

Als ich etwas später im Weinkeller saß und das schöne Gemäuer betrachtete, gingen mir wieder die tollen Möglichkeiten durch den Kopf, die ein Stiftstipendium bietet: der tolle Lesesaal mit seinen Unmengen an Büchern, die Musikräume mit Flügel oder der kostenfreie Gesangsunterricht, ganz zu schweigen von freier Kost und Logis oder vielleicht einfach dem schönen Garten und dem anmutigen Treppenhaus, das mich an Hogwarts denken lässt. Ist das nicht alles ein bisschen realitätsfremd, frage ich mich plötzlich? Und dann nehme ich mir doch lieber wieder einen Schluck Bier und genieße die familiäre Stimmung im Weinkeller und freue mich auf die Vorlesung am nächsten Tag. Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, dann würde ich doch eigentlich auch sehr gerne hier leben!


Weitere Informationen rund ums Theologiestudium und der Termin für die Info-Tagung 2014: www.info-tagung.de

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