Freizeiten

Freizeiten mit der Schülerinnen- und Schülerarbeit - das bedeutet Leben pur. Musik, Spaß und Action gehören genauso zum Programm wie tiefgehende Gespräche über Gott, unseren Glauben und wie wir ihn im (Schul-)Alltag leben können. Intensive Erlebnisse und eine gute Gemeinschaft prägen unsere Freizeiten. Da uns persönliche Beziehungen sehr wichtig sind, haben wir besonders große Mitarbeiterteams.

Beispiel gefällig? Hier gibt's einen Filmclip zu unserer Null-Euro-Freizeit.

Bis zur Freizeit - wir freuen uns auf dich!
Ein Überblick über die anderen Termine der Schülerarbeit (Seminare und andere Einzelveranstaltungen) findet sich hier.

Nichts für dich dabei? Hunderte weitere Freizeit- und Reiseangebote für Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene und Erwachsene (alle aus der evangelischen Jugendarbeit in Württemberg) gibt's auf dem Portal www.ejw-reisen.de

 

 

Rückblick zu unseren Sommerfreizeiten 2019

Null Euro-Tour

"Das Wandern ist des Müllers Lust ... "
Mit dieser Einstellung ging es am 11.06.2019 zum siebten Mal auf die Null Euro-Tour von Nürtingen nach Biberach. Bewusst lassen die 17 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 20 für eine Woche jeden Luxus hinter sich. Gemeinsam mit den fünf Mitarbeitern machten sie sich die wanderfreudige Truppe auf die etwa 100 km lange Strecke.
Jeder hatte seinen leichten oder auch etwas schweren Rucksack zu tragen. Auf einer täglichen Strecke von etwa 20 km entstanden viele Gespräche und auch Freundschaften. Gemeinsam bekämpfte man die alltäglichen Wanderprobleme, wie das Entstehen von Blasen und den schweren Rucksack auf dem Rücken.
Zurückgelassen wurde niemand. Jeden Abend konnte man sich über einen trockenen und
sicheren Schlafplatz freuen. Geschlafen wurde in, von Gemeinden umsonst zur Verfügung gestellten Gemeindehäusern. Jeden Abend wurde der Tag mit einer Abendandacht über die Apostelgeschichte geschlossen.

Schon im Zug Richtung Nürtingen traf man alte und auch neue Bekannte. Freundschaften wurden schnell geschlossen und gemeinsam machten sich alle auf die 19 km lange Tagesstrecke.
Das Wetter blieb bis auf einen Vormittag immer trocken. Die nassen Regenklamotten trockneten schnell und konnten wieder in den Tiefen des Rucksacks verschwinden.
Voller Freude wurde auch schon am zweiten Tag erfreut in einem Freibad, welches kurz vor dem Ziel der Etappe gefunden wurde, gebadet. Die Jugendlichen badeten ausgelassen in dem erfrischenden und Kraft schenkenden Nass. Schon da war nicht mehr zu erkennen, das sich einige erst eineinhalb Tage kennen. Auf den verschiedenen Wegen wurden auch unterschiedliche Begegnungen gemacht. Radfahrer wurden mit einer La Ola Welle erfreut angefeuert und die Aussicht wurde immer bewundert. Auch die grüne Natur war ein Wunder für sich. Am fünften Tag der Wanderung hat die Gruppe dann endlich ihren Bestimmungsort erreicht. Angekommen in Biberach genossen alle das schöne Gefühl in einer tollen Gemeinschaft etwas Tolles geschafft zu haben. Gemeinsam aßen alle noch zwei Kugeln Eis und anschließend machten sich alle gemeinsam auf den Weg die Heimreise anzutreten. Doch vorbei war da noch lange nichts. Sobald man im Zug saß wurde die Gitalele ausgepackt und gemeinsam gesungen und gelacht.

Es war mal wieder eine tolle Erfahrung und ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein.

Theresa Schwegler

Trekkingfreizeit im Val Grande

Eine 10-köpfige Trekkingfreizeitgruppe der Schülerarbeit startete im August zu einer Alpenquerung nach Italien auf. Bepackt mit viel Proviant, Zelten und Kochern wagte sich die Gruppe in den Nationalpark Val Grande. Vorbei an Heidelbeerfeldern, Wäldern und Gestrüpp gelangten sie immer wieder auf Gipfel, über Pässe und konnten die beeindruckende verlassene Berglandschaft genießen. Egal, ob der Blick auf Schneefelder, Gämsen oder das Monte-Rosa Massiv, jeder Tag überraschte mit wunderbaren Aussichten. Auch wenn sich manche zwischendurch als nächstes Wanderziel nach Holland sehnten, da die vielen Höhenmeter doch in die Beine gingen, war die Motivation auf der Freizeit ungebrochen. Kein Gipfel schien zu hoch, und kein Brunnen oder Bergsee zu kalt um nicht doch noch ein kurzes Bad zu nehmen. Um sich von den Strapazen zu erholen, stand am Ende noch der Badetag am Ortasee an, was jedoch die übermotivierten Teilnehmer nicht davon abhielt, den 2,5 km breiten See schwimmend zu durchqueren. Um viele Erfahrungen und Begegnungen reicher sind alle wieder wohlbehalten zurückgekehrt.

 

„Sei dabei, wenn es wieder auf‘s Herbstival geht!"

©Rosalie Nagy

Mit Kuchen empfangen und von motivierten, freundlichen Mitarbeiter*innen begrüßt zu werden, durch 5 Malzeiten am Tag gestärkt, Action und Gott mittendrin – was will man mehr? Das alles findet man auf dem Herbstival.
Das ganze Abenteuer fing für uns am Samstag, den 26. Oktober 2019, an. Ein Highlight am Eröffnungstag war ein Wettkampf zwischen den eingeteilten Kleingruppen. Dabei konnte man bei Stationen seine Kleingruppe und deren Fähigkeiten näher kennenlernen. Das Herbstival, früher ehemaliger Michelsberg, lebt von seinen Kleingruppen und der Zeit abseits vom Trubel der – in diesem Jahr 58 – Teilnehmer*innen. Zum Abschluss des Tages gab es noch das Betthupferl mit Snacks, leckeren selbstgemachten und sogar veganen Kuchen und guten Gesprächen. Den Abend nutzten einige von uns Teilnehmer*innen auch, um den wie fast jedes Jahr herbstlichen und klaren Sternenhimmel zu genießen. Dabei fiel uns das Motto des diesjährigen Herbstivals ein: „Touch The Sky“!


Am ersten „ganzen“ Tag stiegen wir dann so richtig mit unserer ersten Bibelarbeit in das Thema ein. Dabei durften wir selber den Geschichten des Turmbaums von Babel nachgehen, indem wir uns zunächst einmal mithilfe von Spagehtti, Marshmellows und Schnüren als Turmbauer*innen ausprobierten. Anschließend tauschten wir uns darüber in unseren Kleingruppen aus und klärten Fragen zum Thema. Nach dem Mittagessen hatte immer eine Kleingruppe Küchendienst, welcher tatsächlich nicht nur eine lästige Pflicht war, sondern sich als weitere Quality-Time der Kleingruppe anbot.
Das Highlight des Herbstivals ist jedes Jahr der Special-Guest-Abend mit Personen, die auf besondere Weise eine Beziehung zu Gott und Dinge erlebt haben, die jeder hören sollte. Dieses Jahr waren die beiden Künstler Marco Michalzik (Spoken Word Artist) und Jonnes (Singer Song Writer) bei uns zu Besuch. Doch sie waren nicht die einzigen „Stars“ an diesem Abend. Vier Teilnehmer*innen bereiteten ein Interview vor und gingen auf „Tüchfühlung“ mit den beiden.


Am nächsten Tag, am Montag, starteten wir nach dem Frühstück mit Musik. Es gab das Angebot des offenen Singens, welches man freiwillig besuchen konnte. Unser Tagungslied „Hey sei dabei!“ handelt von unserem Motto „Touch The Sky!“, Gott näher kommen, ihm voll vertrauen und nachfolgen. Nachdem wir uns mit Kuchen und Tee gestärkt haben, ging es mit den Thementreffs weiter. Diese beinhalteten Alltagsthemen, wie beispielsweise Umgang mit Stress und Leistungsdruck, Gottes Stimme im Alltag hören, über den Glauben sprachfähig werden sowie Themen, die speziell unser Motto betrafen. Um den Abend ausklingen zu lassen, gibt es jeden Abend das Abendlob. Hierbei treffen wir uns alle und danken Gott für die Erlebnisse des zurückliegenden Tages.
Wie an jedem Morgen beginnen wir auch am letzten Tag mit dem Morgenlob. Wir hören dabei Andachten zum Nachdenken für den Tag, die in Aktivitäten wie Sport, Massage oder ganz einfach mit einer Lebensgeschichte verbunden wurden. Als krönenden Abschluss feierten wir noch einen Gottesdienst mit anschließender Segnung. Später nach dem Mittagessen wurde noch eine Abschlusskette veranstaltet, um sich von jedem verabschieden zu können. Wir freuen uns, Dich im nächsten Jahr auf dem Herbstival begrüßen zu können.


Abseits des geplanten Programmes begleitete vor allem uns Mitarbeiter*innen in unterschiedlicher Ausprägung das Wissen darum, dass wir nächstes Jahr wieder einen „Ortswechsel“ mit dem Herbstival vollziehen werden. Nachdem wir uns auf dem Sechselberg mehr als wohlgefühlt haben und ein tolles Gelände genießen durften, kehrt das Herbstival zu seinem Ursprung zurück: auf den Michelsberg nahe Geislingen an der Steige. Dankbar, dass der Sechselberg eine segensreiche Heimat für die vergangenen Jahre war, brechen wir nun wieder zu alt bekannten Ufern auf.
Wir hoffen, dass nach einer zuletzt „überschaubaren“ Teilnehmer*innenzahl das Herbstival auf dem Michelsberg mit größeren räumlichen Kapazitäten wieder größere Dimensionen annimmt. Wir wissen aber auch, dass es dafür Werbung, Kontakte und persönliche Begegnungen braucht, die die Teilnehmer*innen auf den Michelsberg rufen. Und nicht zuletzt ist und war es das Wirken Gottes, der das Herbstival seit vielen Jahren zum Segensort der Schüler*innenarbeit werden ließ und auch in Zukunft noch so einiges mit dem Herbstival vorhaben wird ;-).


Und aller guten Dinge sind drei: Neben „Touch The Sky“ stand das Herbstival vor allem im Mitarbeiterraum unter dem Motto „Abschied und Neubeginn“. Lukas Dürrwächter gab sein Leiteramt ab und übertrug symbolisch den Staffelstab an Ina Banzhaf. Auch die ehemalige Leiterin Caro Günzel kündigte ebenso wie der seit Jahren in der Schülerarbeit aktive Ulrich Graf den „vorübergehenden“ Rückzug an. In Vorausschau auf das kommende Jahr 2020 und die anstehende Verabschiedung von Landesjugendreferent Franz Röber, schwelgten die Mitarbeiter*innen gemeinsam mit ihm in zahlreichen lustigen, tiefgründigen und gesegneten gemeinsamen Momenten. Allen gilt von uns ein herzliches Danke und ein „seid gesegnet“ auf allen weiteren Wegen!

Vici Heuschele

Lockruf des Sommers | Korsikafreizeit

©Katja Baier

In aller Frühe trafen sich noch vor Sonnenaufgang am 16. August 36 Jugendliche und ihre neun Mitarbeiter am Stuttgarter Flughafen – noch unwissend, wie sehr die kommenden
zwölf Tage sie allesamt
miteinander verbinden würden!
Voller Vorfreude starteten wir miteinander in das Abenteuer Korsika. Nach einer langen Fahrt mit Übernachtung auf dem Fährendeck kamen wir endlich an unserem Campingplatz an. Dieser wurde schnell „heimelig“ eingerichtet und eine Campflagge krönte das Ganze.
Es wurden Freundschaftsbändchen geknüpft, Henna-Tattoos gemalt, in gemütlicher Runde gesungen und Gitarre gespielt und natürlich ganz viel Sonne und Meer genossen. Die Tage vergingen wie im Flug! Unter anderem stand ein abendlicher Shopping-Trip nach Bastia auf dem Programm. Dabei lauschten die Teilnehmer der Straßenmusik und erkundeten in kleinen Gruppen die Stadt. Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug nach Bonifacio: Dort wanderten wir zu einer kleinen Bucht, in welcher man von Klippen ins Wasser springen konnte. Das Wasser war so klar, dass man jeden einzelnen Stein am Meeresgrund sehen konnte. Auch auf dem Campingplatz kam der Spaß nicht zu kurz: Es gab jede Menge Munkeleien, einen Casino-Abend und unendlich viele, tiefgründige Gespräche. Jeder Abend klang mit einem Abendlob aus. Dabei konnte die Gruppe zur Ruhe kommen und den Tag reflektieren. Am letzten Abend besuchten wir ein letztes Mal die Schaumparty des Campingplatzes und beim Abschlusslied „You’re beautiful“ von James Blunt lagen sich alle wehmütig in den Armen und keiner wollte, dass die gemeinsame Zeit sich dem Ende zuneigt – es war ein Moment für die Ewigkeit. Doch auch die schönste Zeit geht zu Ende und es ging wieder in Richtung Heimat. Am Stuttgarter Flughafen angekommen, war der Abschied schwer und tränenreich. Wer hätte gedacht, dass 45 unterschiedliche Menschen binnen zwölf Tagen
so sehr zusammenwachsen können.

Katja Baier

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