Das war der Michelsberg 2011

"Break free" hieß das Thema, das über 120 junge Leute zum Landesschülerkongress lockte

Zum inzwischen 40. Mal fand auch in diesem Jahr wieder der Landesschülerkongress auf dem Michelsberg statt. Dieses Mal hieß das Thema „BREAK FREE".

Direkt nach der Begrüßung mit Kaffee und Kuchen gab es einen Stationenlauf, bei dem sich die Teilnehmer, in Kleingruppen aufgeteilt, Puzzleteile erarbeiten mussten, die anschließend einen riesigen Lageplan des Geländes darstellten. Sowohl für die „alten Hasen" als auch für die Neulinge war der Nachmittag eine gute Gelegenheit sich mit dem Gelände und den anderen Teilnehmern vertraut zu machen.
Passend zum diesjährigen Thema lautete das Motto des ersten Abends „Freiheit". Ein ganz ungewöhnlicher Gast stattete uns dafür einen Besuch ab: die Freiheitsstatue. Neben einigen Erzählungen zu ihrer Geschichte gab sie Gedankenanstöße zum Thema. Der Tag endete mit dem bewährten Abendlob, das einem die Gelegenheit gab noch einmal den Tag Revue passieren zu lassen. Als „i-Tüpfelchen" gab es im Anschluss noch das Betthupferl: von den Aidlinger Schwestern gebackene Kekse und Tee.

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In den neuen Tag starten konnte man bereits vor dem Frühstück mit einem selbst gewählten Morgenlob. Für die Aktiven gab es das Angebot joggen zu gehen, die Gemütlichen dagegen waren eher bei „Gammeln mit Gott" richtig. Die breitgefächerte Auswahl ließ keinen Wunsch offen. Später am Tag warteten Thementreffs und Workshops. Während die Thementreffs zum Diskutieren und Nachdenken anregten, konnte man bei den Workshops frei seine sportlichen, kreativen und musikalischen Fähigkeiten ausprobieren. Am Abend löste sich dann das wohlgehütete Geheimnis um den Special Guest. Thomas Wagner, Gefängnispfarrer aus Rottenburg, war zu Besuch und verriet einige spannende Details aus seinem Alltag.

Am Montagmorgen war, nach der Freiheitsstatue und Thomas Wagner, sogar noch ein dritter Special Guest auf dem Berg. Karin Steinestel erzählte über die Heilung eines Gelähmten und berichtete von ihrer eigenen Geschichte mit dem Tumor. Es war sehr bewegend zu hören mit wie viel Gottvertrauen und Zuversicht sie dennoch durchs Leben geht.

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Ganz anders dagegen sah der Abend aus. Eine Horde Eingeborener entführte Mitarbeiter, die von ihren Kleingruppen freigespielt werden mussten. Die anschließende Befreiung wurde mit einem großen Fest gefeiert. Später wurde die Stimmung ruhiger und der actionreiche Abend fand seinen Abschluss in einer Fackelwanderung und dem Beginn eines herbstlichen Osterfestes, das am nächsten Tag im Abschlussgottesdienst gefeiert wurde. Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, aber auf dem Michelsberg ticken die Uhren bekanntlich ein wenig anders.

Auch in diesem Jahr bleibt einem nichts anderes als zu sagen: Bis zum nächsten Jahr!

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