04.07.2016 - Andrea Losch

Eindrücke von der Frankfurt Exkursion

Die 13-köpfige Exkursionsgruppe

Als Institution in der Schule sichtbar werden: Ein T-Shirt hilft!

Expertenrunde in einem Seminarraum der jugend-kultur-kirche sankt peter

Jürgen Salewski und Stephan Da Re

Stolze Betreiber des CVJM-Jugendcafés VIVA vor dem Eingang zum Kellercafé

Diskussionen bis auf den Bahnsteig

Frankfurt – die Hessen-Metropole (Foto ©Stadt Frankfurt)

Frankfurt ist eine Metropole im Kleinformat - und gerade das macht die Stadt am Main so lebenswert!

„Frankfurt ist eine Metropole im Kleinformat - und gerade das macht die Stadt am Main so lebenswert! Denn hier ist man am Puls der Zeit, aber nicht im Stress der Megastädte. (…) Die Metropole ist bunt. 180 Nationen leben hier friedlich zusammen, fast jeder Dritte hat keinen deutschen Pass. Die Metropole ist hip, ist trendy, ist sexy. Hier wird Geld verdient und wieder verloren. Hier wird Techno gelebt und Tango getanzt. Hier werden die Trends von morgen geboren.“ (www.frankfurt.de).

In diese Metropole haben wir also am 21. und 22. Juni 2016 zwei Tage verbracht, um die Trends von morgen bei der schulbezogenen Jugendarbeit gemeinsam zu entdecken und mit den Trendsettern ins Gespräch zu kommen. Trends von Morgen? Schulbezogene Jugendarbeit läuft – oder halt auch nicht.

Gleich am Anfang durften wir erleben, dass eine gute Kooperation gelingen kann, wenn sich Menschen auf Augenhöhe begegnen, miteinander reden und gemeinsam an einem Strang ziehen. Daniel Schröder von „Die Arche“ und Benedikt Gehrling, Schulleiter der Erich-Kästner-Grundschule, haben uns einen kleinen, aber feinen Einblick in ihren Schul- und Jugendarbeitsalltag gewährt.

Weiter ging es mit der U-Bahn zur jugend-kultur-kirche sankt peter, die mich persönlich stark beeindruckt hat. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und das Programm von der jugend-kultur-kirche sankt peter trafen wir auf Stefan Da Re von der Evangelischen Landeskirche Hessen-Nassau. Er ist sozusagen das Pendant zu Wolfgang Ilg in Württemberg. Jürgen Salewski, der in Oppenheim ein Jugendhaus leitet, welches verstärkt mit Schulen zusammen arbeitet, begleitete ihn. In dem Gespräch mit ihnen haben wir erfahren, wie wertvoll es ist, gute Kontakte in die Politik zu haben und sich selbst und seine Interessen selbstbewusst zu vertreten. Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle an Wolfgang Ilg und Oliver Pum, die dies im Rahmen der schulbezogenen Jugendarbeit für uns in Württemberg machen und uns somit manche Wege ebnen!

Nach einem überragenden 1:0 der deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen Nordirland beendeten wir den Tag mit einem schönen Spaziergang am Main, bevor jeder die Möglichkeit hatte, seine Zimmerbar zu plündern.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des EJW und CVJM Frankfurt. Nach einer großen Gesprächsrunde mit Hauptamtlichen des EJW Frankfurt, mit denen wir über Frust und Lust der Jugendarbeit im Kontext mit Schule geredet haben (eine heftig diskutierte These lautete: „Jugendarbeit hat an Schule nichts zu suchen“), durften wir das Café VIVA des CVJM Frankfurt besuchen, welches eng mit einer Schule kooperiert. Schüler des Café VIVA battelten sich mit uns beim Tischkicker (Jugendarbeit live), bevor wir uns mit Joachim Muth (Jugendrefernt) und Flavia (FSJlerin) über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Schülern und über neue Wege der offenen Jugendarbeit unterhalten haben.

Dank unseres tollen Frankfurt Experten Michael Pohlers haben wir trotz des engen Programms alle Treffpunkte pünktlich erreicht und nebenher sogar noch die eine oder andere geschichtliche Information zu Frankfurt bekommen. DANKE!

 

Stimmen der Teilnehmenden zur Exkursion

„Ich fand bei der Exkursion die begeisterten Verantwortlichen (Arche + VIVA) super, und mit welchen Fragen und Probleme die Funktionäre sich beschäftigen.“

„Vielen Dank für das super gute organisierte Exkursions-Programm! Der Einblick in die jugend-kultur-kirche sankt peter war beeindruckend – eine gute Chance Jugendliche mit Kirche ganz anders vertraut zu machen.“

„Danke für die Organisation der vielfältigen Einblicke. Dieses Format „Exkursion“ mit fachlichem Austausch muss weitergehen.“

„Die Exkursion war sehr spannend und inspirierend für die eigene Arbeit an der Schule.“

„Super Mischung von Personen in der direkten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Personen in Leitungspositionen. Viele gute, praktische Ideen für die Arbeit.“

„Die Exkursion war besonders. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sie mich ermutigt für mein Arbeitsgebiet einzustehen und mir gezeigt, was wir für Privilegien in Württemberg haben.“

„Bereichernd und inspirierend für die Arbeit in Württemberg. Vielen Dank!“

„Die Exkursion bot einen vielfältigen und tiefgehenden Einblick in Strukturen, die die Arbeit vor Ort gelingen lassen können. Es war spannend, die Unterschiede in den Landeskirchen zu sehen. Ich bin dankbar für das, was ich für meine Arbeit habe.“

„Noch die letzte Zeitnische in der U-Bahn wurde für engagierte Debatten genutzt. 13 Experten gemeinsam auf Tour. Es geht nicht um Zahlen, sondern um Menschen.“

Andrea Losch,
Jugendreferentin in Ulm

 

 

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