10.09.2015 - Elke Hespelt, Teilnehmerin an der Pilgerwanderung

Von der Zeit, die mir gehört

Ein kühler Trunk vor dem Aufstieg zum Brünigpass

Die Pilgergruppe am ersten Pilgertag

Fünffranzen-Kapelle bei Schwyz

Eindrücke auf dem Weg

Pilgerwanderung auf dem Schweizer Jakobsweg von Einsiedeln bis zum Brünigpass

 

Mit Wanderschuhen, Schlafsack, sorgfältig gepacktem (möglichst leichtem) Rucksack und gespannt auf die nun gemeinsam vor uns liegenden Tage auf dem Schweizer Jakobsweg fanden sich die Teilnehmer der Wanderung schon während der Zuganreise ab Stuttgart nach Einsiedeln zu einer vielversprechenden Gruppe zusammen.

Und so waren wir bei herrlichem Wetter in vier Tagesetappen von Einsiedeln bis zum Brünigpass gemeinsam insgesamt ca. 85 km als Pilger mit der Jakobsmuschel unterwegs.

Gleich am ersten Tag hatten wir den höchsten Pass zu ersteigen und wurden – wie so oft auf der ganzen Wanderung – von der faszinierenden Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die typisch Schweizer Landschaft mit ihren gewaltigen Bergen, grünen Wiesen und klaren Bächen und Seen überwältigt.

Viele Kapellen und Kirchen auf dem Weg luden uns ein, ein wenig zu verweilen, die Eindrücke des Tages wirken zu lassen, gemeinsam singend Gott zu loben und das Tagesmotto gedanklich zu vertiefen.

Die täglichen biblischen Betrachtungen zum Thema „Zeit“ sowie andere Impulse begleiteten uns auf unserem Weg und gaben jedem die Möglichkeit – gerade auch in Phasen des gemeinsamen Schweigens auf unseren Wegen – ins Nachdenken darüber zu kommen, was denn wirklich wichtig ist.

Und so ließen wir uns mehr und mehr darauf ein, im Hier und Jetzt zu leben, in der Einfachheit des Lebens Gottes wunderbare Fürsorge zu erfahren, an unseren (auch körperlichen) Grenzen zu wachsen, uns von der guten vertrauensvollen Gemeinschaft der Gruppe mittragen zu lassen, den eigenen individuellen Weg zu finden und in der Begegnung mit andern und mit Gott uns beschenken zu lassen.

Gestaunt haben wir auch über die herzliche und wohltuende Gastfreundschaft, die uns nach langer Wanderung und einem erfüllten Tag erwartete. Ob im Hotel, im Kloster, im Heubett oder anderen Pilgerunterkünften – überall spürten wir bei den Herbergseltern und anderen Pilgern, denen wir überraschend mehrfach begegneten, eine willkommene Freundlichkeit.

Oft saßen wir noch in fröhlicher Runde zusammen, lachten trotz aller Müdigkeit herzlichst miteinander und genossen einfach die Zeit, die uns gehörte.

Auch wenn längst nicht alle Erfahrungen, Eindrücke und Gedanken im persönlichen Pilgerbuch eines jeden festgehalten werden konnten, es war eine wirklich intensiv erlebte Zeit, die wir nicht missen möchten.

Herzlichen Dank an Franz Röber für die gute Planung, gelungene Durchführung und Leitung!

Elke Hespelt

 

 

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